Entgiften

Beim Thema Entgiften gibt es nicht DEN Weg, sondern DIE Wege. Grundvoraussetzungen sind allerdings die von mir beschriebenen Themen Wasser, Ernährung und Mineralien. Unsere Körper müssen ja entgiftet werden, weil die Art wie wir leben uns dahin gebracht hat. Mal eben kurz entgiften und entschlacken und dann wieder alles wie bisher macht keinen Sinn. Es muss also am Anfang die Entscheidung stehen, den Körper gründlich zu entgiften und dann so zu leben, dass er das in Zukunft aus eigener Kraft schafft, quasi ein Neuanfang. Natürlich wirken sich auch noch andere Dinge wie Umwelteinflüsse, Rauchen, wenig Bewegung, falsche Atmung etc. negativ auf unseren Vergiftungsgrad aus aber der Körper kann schon so einiges regeln, wenn er ein alkalisches Milieu durch gutes Wasser, einer gesunden Ernährung und die Einnahme entsprechender Mineralien hat.

Es geht also darum einmal kräftig den „Besen zu schwingen“ und parallel eine neue Art zu leben zu verankern.

Zur Entgiftung hatte ich mich für die Chelat-Therapie entschieden. Die Chelat-Therapie ist ein seit Jahrzehnten angewandtes Verfahren in der Umweltmedizin und wohl das effektivste zur Entgiftung von Schwermetallen. Durch einen sogenannten Provokationstest werden dem Körper via Infusion oder Kapseln unterschiedliche Chelatoren zugeführt. Die Chelatoren binden die vorhandenen Schwermetalle und scheiden sie über die Nieren aus. Der ausgeschiedene Urin wird in der Regel 24 Stunden gesammelt und in einem Speziallabor ausgewertet. Auf Grundlage dieser Auswertung wird die Therapiedauer mit dem Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten besprochen und geplant. In der Regel werden 10-20 Infusionen angesetzt, aber das richtet sich ganz individuell nach dem Grad der Vergiftung des Einzelnen. Normalerweise waren zumeist Heilpraktiker Chelat-Therapeuten, aber mittlerweile bieten viele Ärzte diese Therapie an. Die Chelat-Therapie ist aber nicht nur effektiv in der Ausleitung von Schwermetallen, sondern kann auch sehr erfolgreich bei Arteriosklerose, also einer Verkalkung der Gefäße, eingesetzt werden. Die Verkalkung von Gefäßen kann eine Minderdurchblutung der Organe und somit Herzinfarkte, Schlaganfälle und sonstige Gefäßerkrankungen zur Folge haben. Man könnte sagen, dass die Chelat-Therapie unseren gesamten Venen- und Arteriensystem gründlich durchspült. Folgend ein paar Links um einen Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten zu finden.

https://www.chelattherapeuten.com/

https://www.metallausleitung.de/

https://www.chelat.biz/

Eine weitere Möglichkeit zu entgiften, ist die Nutzung von Kräutern. Dieser Weg ist aber in Abhängigkeit zum Vergiftungsgrad zu betrachten. Einer starke Schwermetallbelastung damit entgegen zu treten, ist wahrscheinlich nicht sehr erfolgreich oder dauert zumindest viel länger. Kräuter, die zur Entgiftung verwendet werden können, sind unter anderem Bärlauch, Koriander, Brennnessel, Mariendistel, Löwenzahn und die große Klette. Es ist sehr wichtig, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, egal für welchen Weg man sich entscheidet. So auch mit dem Thema Entgiften mit Kräutern.

Weitere Möglichkeiten der sanften Entgiftung sind MSM und Zeolith. Diese beiden Substanzen eignen sich nicht nur zur Entgiftung, sondern unterstützen den Organismus auch bestmöglich, sich aus eigener Kraft „sauber zu halten“.

Ich beginne meinen Tag mit einem lauwarmen Glas Wasser, einer viertel gepressten Zitrone und 2 Kapseln organischen Schwefel, kurz MSM genannt. Der menschliche Körper besteht zu 0,2% aus Schwefel, dem vierthäufigstem Mineral im Körper. Das ist keine unwesentliche Größe, wenn man bedenkt das es fünfmal so viel ist wie Magnesium. Ein Mangel kann somit weitreichende Folgen haben und Symptome wie stumpfes Haar, fahle Haut, brüchige Fingernägel, schlaffes Bindegewebe, Gelenkbeschwerden, Leberprobleme, Niedergeschlagenheit, Ängste und vieles mehr auslösen.

MSM ist an vielen und vor allem wichtigen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt, stärkt das Immunsystem, reduziert oxidativen Stress, reguliert die Säureproduktion im Magen, verbessert die Darmfunktion und sorgt für ein gesunderes Darmmilieu. MSM ist ebenfalls an der Energieproduktion auf zellulärer Ebene beteiligt und ganz wichtig, MSM ist ein sehr wichtiger Bestandteil des körpereigenen Entgiftungssystems. Ohne MSM fällt es dem Körper unheimlich schwer zu entgiften und er lagert Giftstoffe im Gewebe ab.

Schwefelmangel ist durch die industrielle Landwirtschaft und unsere „moderne“ Art uns zu ernähren weit verbreitet und nimmt immer weiter zu. Organischer Schwefel ist nicht giftig und hat nichts mit den gesundheitsbedenklichen Schwefelverbindungen zu tun, die für die Haltbarkeit von Trockenfrüchten oder Wein verwendet werden. Eine Überdosierung ist bei den angegebenen Verzehrmengen unmöglich. Was allerdings möglich ist, dass es in den ersten Tagen der Einnahme zu Entgiftungssymptomen kommen kann, da eingelagerte Toxine freigesetzt werden und ausgeschieden werden müssen. Das ist normal und deshalb sollte die Dosierung am Anfang gering sein und langsam gesteigert werden. Optimal ist die Einnahme dann jeweils am Morgen auf leeren Magen und vor dem Abendessen.

Es sollte dringend auf die Qualität des MSM geachtet werden. Billig hergestelltes MSM enthält häufig Antiklumpmittel, Geschmacks-, Farb- und Konservierungsstoffe und kann mit Schadstoffen und Schwermetallen belastet sein. So etwas wollen wir definitiv nicht im Körper haben!

Ich habe festgestellt, dass der organische Schwefel + Zitrone + lauwarmes Wasser gerade am Morgen auf leeren Magen eine sehr angenehme Wirkung hat.

Jetzt kommen wir zum Zeolith, denn es ist eine weitere wichtige Entgiftungssubstanz. Zeolith ist ein Millionen Jahre altes Gesteinsmaterial, dass durch Vulkaneruptionen entstand und es eignet sich hervorragend zur Ausleitung von Schwermetallen. Zeolith besitzt die Fähigkeit Schadstoffen im allgemeinen aber besonders Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber im Verdauungstrakt zu binden und sie aus dem Körper zu leiten. Für den Körper wichtige Mineralstoffe werden vom Zeolith nicht gebunden. Es ist aber auch in der Lage Mineralstoffe wie Magnesium oder Calcium an den Körper abzugeben. Durch die Ausleitung von Schadstoffen durch Zeolith, wird der Organismus stark entlastet und kann die Energie anderweitig einsetzen. Wie beim MSM ist auch bei Zeolith dringend auf die Qualität zu achten. Man kann es in Pulverform oder als Kapseln zu sich nehmen. Das kann jeder selbst entscheiden oder auch testen. Der Geschmack des Pulvers ist nicht jedermanns Sache und unterwegs schwierig einzunehmen. Man kann es allerdings auch in seine Wasserflaschen füllen und über den Tag verteilt trinken.  Ich nehme es in Kapselform, am Morgen 20-30 Minuten nach dem MSM. Mittags und Abend nehme ich es auf leeren Magen 20-30 Minuten vor der Einnahme der Mineralienkapseln ein. Es sollte dringend auf eine ausreichende und über den Tag verteilte Wasserzufuhr geachtet werden, aber das habe ich ja schon ausführlich beschrieben.

MSM - Organischer Schwefel

Hätte mir vor 10 Jahren jemand gesagt, ich würde mal täglich auf einem Minitrampolin auf- und abschwingen, hätte ich ihm oder ihr wohl einen Vogel gezeigt. Aber so ist es und es sieht noch immer so aus, wie ich es mir damals vorgestellt habe. Um das Aussehen geht es hierbei aber nicht, sondern um den gesundheitlichen Nutzen und der hat es wirklich in sich.

Das Minitrampolin ist wohl mit die gesundeste Art und Weise seinen Körper ganzheitlich zu trainieren, ohne seine Gelenke dabei zu belasten, denn es wird nicht gesprungen, sondern nur darauf geschwungen, so dass die Fußspitzen nie ganz den Kontakt zum Trampolin verlieren.

Der Grund warum ich das Minitrampolin beim Thema Entgiftung erwähne, liegt in der Tatsache, dass der Lymphe Fluss in Schwung gebracht und damit auch die Entgiftung des Körpers gefördert wird. Deshalb ist es sehr wichtig, sich langsam heranzutasten und mit 5 Minuten täglich zu beginnen. Manchen Menschen ist das schon zu viel und sie verspüren Entgiftungserscheinungen, wie Schwindel oder Unwohlsein, aber das zeigt auch wie effektiv dieses Training ist. Dann ist es ratsam mit weniger weiter zu machen und die Dauer und Einheiten langsam zu steigern. Wenn ich Zeit habe, wippe ich 3x 7 Minuten am Tag. Arbeitsbedingt geht aber auch 2x 10 oder 1x 20 Minuten. Auch hier gilt, sich intensiv damit zu beschäftigen und sein eigenes Optimum herauszufinden.

Aber was ist nun der Effekt, der das Trampolin so besonders macht? Es ist die stets vorhandene Erdanziehung mit der Beschleunigung und der Verlangsamung des Körpers, die ein Wechselspiel zwischen Zusammenziehen und Ausdehnen, einen Zug- und Druckeffekt entstehen lässt. Dadurch werden alle Organe, jede einzelne Körperzelle, der gesamte Bewegungsapparat, sprich jeder Teil des Körpers trainiert. Der erhöhte Blut Fluss versorgt die Zellen schneller und besser mit Wasser, Sauerstoff und Nährstoffen und der erhöhte Lymphe Fluss scheidet Stoffwechselschlacken über das Lymphsystem schneller und besser aus. Das hat auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Zellen und somit auf unseren gesamten Organismus einen unglaublich positiven Einfluss. Darüber hinaus erhöht es messbar die elektromagnetische Spannung in allen Zellen, Geweben, und Organen bereits nach wenigen Sekunden durch elektrizitätserzeugenden Reibungseffekte.

Verbunden mit gutem Wasser, gesunder Ernährung und Mineralien ist das Minitrampolin ein absoluter Geheimtipp.

Wie schon oft beschrieben, spielt auch hier die Qualität eine wichtige Rolle. Ein Trampolin mit Stahlfedern ist zwar kostengünstig zu haben, erfüllen tut es seinen Zweck allerdings nur bedingt, weil es einfach nicht elastisch genug ist. Es sollte schon eines sein mit Gummibändern. Hier gibt es natürlich auch eine große Kostenspanne. Natürlich ist ein orthopädisches Premium Minitrampolin das Optimum, aber notwendig ist das nicht.

Wichtig: Wer vor Kurzem operiert wurde, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte, wer Thrombose gefährdet ist oder Probleme mit dem Lymphsystem hat, wessen Nieren nicht richtig arbeiten oder wer sich im Allgemeinen unsicher wegen seines Gesundheitszustands ist, ob er auf das Trampolin kann, sollte seinen Arzt vorher konsultieren.

Orthopädisches Premium Minitrampolin

Wir haben uns jetzt lange mit der Entgiftung des Körperinneren beschäftigt. Aber wie sieht es denn mit dem Äußeren, dem größten Organ, der Haut aus? Vieles was wir im Inneren entgiften müssen, nehmen wir im Äußeren über die Haut auf. Neben Umweltgiften sind das aber auch Inhaltsstoffe vieler Haut Reinigungs- und Pflegeprodukte wie Duft- und Farbstoffe. Wer sich mal die Inhaltsstoffe seiner Duschcreme oder seines Haarshampoos durchgelesen hat, sollte wissen wovon ich spreche. Das Mittel, mit dem wir unseren Körper reinigen, sollte aber nicht nur frei sein von Stoffen, die ihn belasten, es sollte vor allem auch basisch sein. Hier gibt es ganz tolle und auch teure Produkte, aber ich nutze etwas ganz einfaches und Jahrhunderte bewehrtes. Die Marseiller Seife -„Savon de Marseille“.

Eigentlich ist das Kernseife, aber mit einer besonderen Qualität. Der Französische König Ludwig der Vierzehnte bestimmte 1688 in einem Edikt, dass Tierfette in diesen Seifen verboten seien. Bis zum heutigen Tag wird in der Urform lediglich Olivenöl als Fett verwendet. Leider ist der Name nicht an diese Urform gebunden, somit gibt es Hersteller, die den Namen verwenden, aber trotzdem unerwünschte Zusatzstoffe hinzufügen. Deshalb muss der Hersteller auch hier sorgfältig ausgesucht werden. Es ist auf eine traditionelle Herstellungsweise ohne Duftstoffe und Farbstoffe zu achten, die 100%ige Reinheit und einen hochbasischen pH-Wert von 9,5 aufweist. Da Marseiller Seife für Haut, Gesicht und Haare benutzt werden kann, entfällt der Kauf unterschiedlicher Produkte.

Jetzt kommen wir zum letzten Thema, dem Selbstwert. Aber vielleicht stellen wir fest, das dieses Thema der Anfang ist…   

Rechtliche Hinweise:

Auf basisch-sein.de möchte ich meine Erfahrungen teilen. Die Inhalte dieser Webseite sind ausschließlich als Informationsquelle zu verstehen und stellen in keinem Fall Diagnose-, Handlungs- oder Therapieanweisungen dar. Es ist sehr wichtig sich stets selbst- und eigenverantwortlich mit den einzelnen Themen intensiv zu beschäftigen und bei Bedarf, Unsicherheit oder Verdacht auf Erkrankung von einem ausgebildeten und anerkannten Arzt oder einer sonstigen nach deutschem Recht zugelassenen Heilperson beraten und behandeln zu lassen.

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