Mineralien

Viele Menschen beschäftigen sich mit Nahrungsergänzungen wie Vitaminen, exotischen Heilpilzen, Algen, Fischölkapseln und vielem mehr und nehmen diese regelmäßig ein. Natürlich sind das wunderbare Ergänzungen und ich möchte überhaupt nichts Negatives dazu sagen, aber nützen sie reichlich wenig, wenn der Körper entmineralisiert ist, denn Mineralien haben eine weitaus größere Bedeutung als den meisten Menschen bewusst ist und nehmen ganz klar eine übergeordnete Rolle ein. Die permanente Unterversorgung an Mineralien lässt einen Mangel entstehen, der viele Symptome hervorrufen und uns letzten Endes krank machen kann.

Prof. Dr. Linus Pauling, zweimaliger Nobelpreisträger tätigte dazu die Aussage, „Bei jeder Krankheit findet man einen Mangel an Mineralien“.

Mineralien sind an allen Prozessen im Körper maßgeblich beteiligt und regulieren den Säure-Basen- und den Wasserhaushalt, die Nerven- und Muskelfunktionen sowie das Herz-Kreislaufsystem und den Stoffwechsel. Sie sorgen für einen stabilen Knochenbau, die Zellerneuerung und halten die Zellmembranspannung aufrecht. Man könnte sagen, ohne Mineralien läuft reichlich wenig. Zink zum Beispiel ist an fast allen Stoffwechselprozessen beteiligt.

Leider liefern uns unsere Lebensmittel immer weniger Mineralien aber unsere Art zu leben verlangt immer mehr. Somit wird die Lücke zwischen Bedarf und Verfügbarkeit immer größer, was unschwer und in alarmierender Form an den vielen Krankheiten der Menschen, oft bereits in jungen Jahren, sichtbar ist.

Im letzten Kapitel, der Ernährung, mag sich der Ein oder andere gefragt haben, wo denn die grünen Smoothies oder Wildkräuter in meiner Ernährung vorkommen. Das habe ich auch alles ausprobiert und es hat mir auch gut geschmeckt und gut getan, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, mich dauerhaft so zu ernähren. Natürlich haben all diese Ernährungsformen ihre Daseinsberechtigung und können zeitlich begrenzt eingesetzt als Kuren unglaublich viel bewirken. Für mich geht es heute bei Ernährung aber viel um Lust und Freude an der Zubereitung, des Anrichtens und des entspannten Genießens. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass eine genüsslich verzehrte Currywurst mit Pommes einen größeren Nährwert hat, als der mit Widerwillen verzehrte Salat. Ich esse zwar kein Fleisch mehr und möchte damit auch nicht sagen, dass eine Currywurst mit Pommes gut für den Körper ist, aber an diesem Spruch ist viel Wahres dran.

Was meine ich damit?

Unser Körper besteht zu ca. 96 % aus Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und Stickstoff. Wenn wir Nahrung, also Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette etc., zu uns nehmen, wandelt der Körper alles in diese 4 Stoffe um. Natürlich spielen hier die Hochwertigkeit und die Natürlichkeit der Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette eine wesentliche Rolle, aber ich hoffe, dass ich damit klar gemacht habe, dass ein Mangel an dieser Stelle nicht so leicht entstehen kann, zumal die Luft, die wir atmen auch diese 4 Stoffe enthält.

Die restlichen ca. 4 % des Körpers machen Mineralien und Spurenelement aus und hier kann sehr wohl ein Mangel entstehen. Es ist unmöglich heutzutage so viel Gemüse und Obst zu essen, um den Mineralien Bedarf auch nur annähernd zu decken. Das zeigt eine Studie der UNO von 1992, in der die dramatische Abnahme des Mineraliengehalts der Erde auf allen Kontinenten während der letzten 100 Jahre beschrieben wird. Diese Studie entstand vor nunmehr 29 Jahre und es ist sehr schwer vorstellbar, dass sich hier etwas zum Positiven verändert hat. Es ist wohl eher mit einer Verschlechterung zu rechnen. Mit einer Entmineralisierung der Erde, geht natürlich eine Entmineralisierung unserer Lebensmittel und somit auch unseres Körpers einher.

Wie wichtig Mineralien sind, kann man in einem Experiment leicht selbst herausfinden. Wenn Du zwei gleiche Pflanzen nebeneinanderstellst und die eine mit mineralienhaltigem Wasser gießt und die Andere mit destilliertem Wasser, wirst Du schnell sehen, wie sich beide verändern. Die Pflanze mit mineralienhaltigem Wasser wird aufblühen und die mit destilliertem Wasser wird schnell eingehen. Was hat nun eine Pflanze und ein menschlicher Körper gemeinsam? Beides sind Organismen!

Angefangen habe ich Basenpulver, aber als ich mich mehr und mehr mit dem Thema beschäftigte, stellte ich fest, dass es ein guter Anfang, aber nicht ausreichend ist. Du kannst Dir das mit einem Einkaufszettel und einem Supermarkt vorstellen. Der Körper benötigt täglich eine gewisse Bandbreite an Mineralien und Spurenelemente, das ist der Einkaufszettel. Mit einer entsprechenden Zufuhr können wir dafür sorgen, ob der Körper sich aus „vollen Regalen“ bedienen kann. Sorgen wir nicht dafür, kann er sich eben nicht aus den Vollen bedienen und wird an die eigene Substanz gehen. Ist die auch aufgebraucht, wird der Körper Funktionen reduzieren oder irgendwann sogar gänzlich einstellen müssen. Dennoch nutze ich Basenpulver für meinen Sohn, denn bei Kindern ist es schwer Kapseln zu verabreichen und täglich mehrmals schon gleich gar nicht. Ich habe es an sein Taschengeld gekoppelt. Er bekommt täglich 50 Cent für einen Liter Wasser mit Basenpulver und das nun schon seit 4 Jahren. In dieser Zeit war er nicht einmal richtig erkältet oder krank und hat ein unglaublich gesundes Aussehen. Vor einem halben Jahr ließ er das Trinken aber etwas schleifen. Anscheinend waren 3,50 € Taschengeld pro Woche für einen 10-Jährigen kein großer Anreiz mehr, deshalb verdopple ich nun am Sonntag, wenn er jeden Tag der Woche getrunken hat und zack war die Motivation wieder da. Vielleicht hat er mich auch ausgetrickst, denn er weiß ganz genau wie wichtig Mineralien für ihn sind.

Die konstante Einnahme von Mineralien und Spurenelemente und der u.a. daraus resultierende alkalische pH-Wert war DIE große Veränderung in meiner körperlichen und geistigen Genesung. Abgerundet wurde dieser Prozess aber durch eine Substanz die ich im Folgenden vorstellen möchte. Passen tut das zu keinem Thema auf dieser Website, aber gerade weil es meinen Genesungsprozess abgerundet und deutlich gefestigt hat, bringe ich es hier bei den Mineralien. Gemeint ist Rhodiola rosea oder auch Rosenwurz genannt. Für uns Menschen ist der Rosenwurz ein sogenanntes Adaptogen, ein stressresistent machendes Mittel, welches auch bei depressiven Verstimmungen unterstützen kann. Aber was ist nun ein Adaptogen genau bzw. welche Kriterien muss ein pflanzliches Adaptogen erfüllen? Diese Kriterien legte ein Forscherteam um Dr. Lazarev und Dr. Brekhman bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts fest. Die Pflanze muss eine unspezifische Widerstandskraft gegen verschiedene Stressoren wie körperlichen Strapazen, Hitze und Kälte, Umweltgifte und Schwermetalle und gegen Angriffe von Krebszellen und Krankheitserreger wie Bakterien und Viren verleihen. Sie normalisiert und reguliert die, in Stressphasen aus dem Gleichgewicht geratenen, Körperfunktionen und bringt sie wieder in ihre gesunde Mitte. Sie sorgt dafür, dass der Organismus in Stresssituationen reagiert, aber nicht überreagiert, was zu viel Energie verbrauchen, das Energielevel in den Zellen herabsetzen und somit den Körper auf lange Sicht Schaden zuführen würde. Die Pflanze aber vollkommen unschädlich sein muss und keine oder nur minimale Nebenwirkungen haben.

Das Forscherteam untersuchte insgesamt 160 Pflanzen aber vorerst nur 4 erfüllten die Kriterien. Der sibirische, asiatische und koreanischer Ginseng, die Maralwurzel und eben Rhodiola rosea also der Rosenwurz. Später kamen noch weitere hinzu aber in Bezug auf die Antistress-Wirkung und in Sachen Förderung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, stellt der Rosenwurz nach aktuell vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen das besten aller Adaptogene dar.

Die erhöhte Stressresistenz des Körpers wird erreicht durch eine verbesserte Sauerstoffversorgung, eine erhöhte Energieproduktion direkt in der Zelle, der Erhöhung des Serotonin- und Dopaminspiegels und eine antikanzerogene und antioxidative Wirkung. Die antioxidative Wirkung ist hierbei hervorzuheben, da sie die Zellmembranen, aber auch unsere Mitochondrien vor oxidativem Stress, freien Radikalen und somit vor chronischen Entzündungen und letzten Endes vor chronischen Erkrankungen schützt.

Darüber hinaus kann der Rosenwurz Ängste und Angstzustände, Depressionen, Posttraumatische Belastungsstörungen und andere psychische Beschwerden lindern, wirkt stimmungsaufhellend, stärkt das Immunsystem und verbessert die allgemeine Leistungsfähigkeit, die Konzentrationsfähigkeit und das Koordinationsvermögen. Zusammengefasst bedeutet das alles eine Stärkung der Resilienz.

Nun lass uns über die Entgiftung des Körpers sprechen…

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