Über mich

Mein Name ist René und im August 2014, mit 37 Jahren, ging es mir eines Abends in geselliger Runde plötzlich unheimlich schlecht, als hätte irgendjemand einen Schalter umgelegt. Es war ein schlechter Zeitpunkt, Stress bei der Arbeit, Hausbau und unser 4-jähriger Sohn mit dem ich so einiges erleben wollte. Am nächsten Morgen ging es mir besser, aber ich merkte, dass ich angeschlagen war. Ich ging in der Woche darauf zum Arzt, großes Blutbild, alles in Ordnung, na dann Feuer frei.

Im November dann der nächste Einschlag, am nächsten Morgen ging es mir allerdings nicht besser, sondern „Es“ war noch da und „Es“ sollte auch die nächsten 2 Wochen bleiben. „Es“ war ein Gefühl völliger Energielosigkeit, innerer Aufgewühltheit und Unruhe, ein so unangenehmer und beängstigender Zustand, den man so schnell wie möglich los werden oder „aus dieser Haut raus“ möchte. Wieder zum Arzt, großes Blutbild, alles in Ordnung, aber es gab eine Diagnose. Panikattacken! Ok, sagte ich, Panik habe ich aber nur, weil es mir schlecht geht und mir der Arzt nicht sagen kann, was ich habe. Die schulmedizinische Diagnose stand und war in Stein gemeißelt. Ich habe daraufhin einen Psychiater aufgesucht, der mir sagte, dass ich keine Panikattacken habe, meine Probleme physischer Natur wären. Nun war ich völlig verwirrt und beschloss einfach so weiter zu machen wie bisher, ging es mir doch wieder besser.

Im April 2015 gab es dann aber einen so heftigen Einschlag, dass ich dachte, meine letzten Stunden hätten geschlagen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen beschloss ich nun, nach einer Empfehlung, eine Ärztin aufzusuchen, die naturheilkundlich praktizierte. Sie war sehr herzlich, schaute mich genau an und sagte ich habe einen Vitamin B12- Mangel und meine Nieren arbeiten nicht richtig. Wow, das war doch endlich mal etwas mit dem ich „arbeiten“ konnte. Ein Rezept für B12, eine Krankschreibung für 4 Wochen, eine Überweisung zur Nierenszintigrafie und die Aussage, ich solle mir keine Sorgen machen, gaben mir große Hoffnung. Ich ging sehr erleichtert nach Hause. Die Nierenszintigrafie tat mir nicht gut, ich habe das Kontrastmittel nicht vertragen und nach zwei Wochen täglich Vitamin B12, ohne erkennbaren Verbesserungen, suchte ich sie wieder auf. Es folgten weitere unangenehme Untersuchungen, alle ohne Hinweise auf die Ursache.

Dann begann ich, mich selber zu belesen und entdeckte eine riesige alternativmedizinische Welt neben der Schulmedizin. Schnell konnte ich in Sachen Vitamin B12 auf Augenhöhe und darüber hinaus mitreden, was nicht so gut ankam. Neben den ganzen Untersuchungen änderte ich ziemlich drastisch meine Ernährung und es begann, besser zu werden, aber es kam mir vor, als wenn ich immer einen Schritt nach vorne und dann wieder einen oder gar zwei zurück machen würde. Es war sehr mühselig und anstrengend.

Im November war es dann wieder so schlimm, dass ich beschloss mir einen guten Heilpraktiker in Berlin zu suchen und ich bin der Meinung, ich fand den Besten. Ein weiterer Grund war mein totaler Vertrauensverlust in die Schulmedizin (ausgenommen Unfall- und Notfallmedizin). Mit letzten Kräften, quasi in den Armen meiner Frau, schleppte ich mich zu ihm, er erkannte meine Lage und gab mir sofort eine Aufbauinfusion.

Jetzt begann eine gezielte Diagnostik und es gab eindeutige Diagnosen. Starke Schwermetallbelastung, großer Mangel an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. Dazu kam noch eine mitochondriale Dysfunktion und ein Leaky gut Syndrom. Es folgte ein Behandlungsmarathon der zwar Erfolg hatte, uns aber finanziell sehr stark belastete, da die Krankenkasse sich nicht beteiligen wollte. Man muss sich das mal überlegen. Weil man es nicht besser weiß und vertraut, wird man auf ganz üble Art und Weise schulmedizinisch untersucht, die meisten Untersuchungen haben meinen Zustand erheblich verschlechtert und all das bezahlte die Krankenkasse, ohne mit der Wimper zu zucken. Naturmedizinische Untersuchungen hingegen, die klare Diagnosen ergeben und die selbst in schulmedizinischen Referenzbereichen liegen, werden nicht bezahlt. Von Behandlungen die sich daraus ableiten ganz zu schweigen. Unglaublich!

Wenn die schulmedizinischen Untersuchungen meinen Zustand schon so verschlechtert hatten, was hätte dann die Behandlung angerichtet? Bloß gut, bin ich diesen Weg nie gegangen.

Auch wenn meine alternativen Behandlungen erfolgreich waren, so verschafften sie mir dennoch nur Zeit. Ich spürte genau das „Es“ unterschwellig weiterhin präsent war.

Nach circa einem Jahr war es dann wieder soweit. Es krachte erneut ordentlich. Da ich mich in der Zwischenzeit allerdings kontinuierlich in Sachen Gesundheit weiterentwickelt hatte, entschloss ich mich zum „finalen Schlag“ überzugehen. Ich wandte mich an einen Raumfahrtmediziner, dessen Diagnostikarten und Behandlungskonzepte revolutionär, schlüssig, spannend und sehr vielversprechend sind und ich heute noch immer davon überzeugt bin. Allerdings weiß ich heute, wenn die Grundlagen, also das Fundament, nicht stimmen und keine Entgiftung und Mineralisierung hin zum gesunden Säure- Basenhaushalt stattfindet, bringen diese Behandlungen auch reichlich wenig. Unterstützend zu diesem Prozess könnten sie wahrlich viel bewirken. Nach 6 Behandlungstagen war ich viel Geld los ohne eine wirkliche Verbesserung meines Zustandes. Eine Art von Nachbesprechung gab es auch nicht und ich kam extrem enttäuscht nach Hause.

Zurück in Berlin bei meinem Heilpraktiker haben wir alles besprochen und er sagte eigentlich recht spaßig „René, dann kann es nur noch KPU sein“. Test durchgeführt, Ergebnis nach einer Woche da und zack da war sie, die Ursache meiner Beschwerden. KPU ist eine Stoffwechselstörung, die einen starken Bedarf an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen verursacht, von der Schulmedizin aber nicht anerkannt wird. Je größer der Bedarf und je geringer die Zufuhr, desto schlimmer ist der Mangel und sind dementsprechend die Symptome. Ganz besonders Vitamin B6 und Zink sind im Mangel aber auch Kupfer und Mangan.

Ich habe über Jahre hinweg sehr qualvoll erlebt wie sich ein Nährstoffmangel auf den Organismus auswirkt. Es war ein Gefühl ständig auf Notstrom zu laufen, mit ständiger Angst, dass die Reserve alle ist, was oft genug in den verschiedensten Situationen vorkam. Durch die Einnahme entsprechender Präparate bekam ich die Symptome langsam in den Griff. Leider gab es auch hier immer wieder Rückschläge, da auch die KPU eine Ursache haben musste. In Frage kam in meinem Fall aber nur eine immer noch bestehende Schwermetallbelastung und ein weiterhin bestehender Mangel an Mineralien und Spurenelemente. Dieser Spur konsequent gefolgt, brachte mich zum Erfolg.

Der wahre Schlüssel zum Erfolg lag allerdings in etwas Anderem, der Konstanz. Eine Woche gutes Wasser zu trinken, auf seine Ernährung zu achten, Mineralien zu sich zu nehmen und dann eine gesundheitliche 180° Wendung zu erwarten, ist fernab der Realität. Jahre lange Mangelernährung und Raubbau am eigenen Körper, lässt sich nun einmal nicht an einem Tag ausgleichen, es braucht Zeit. Das sollte Dir klar sein, aber das Geschenk was dahinter auf Dich wartet, ist es alle Male wert. Rückblickend kann ich heute ganz genau sagen, an welchem Punkt mein System gekippt ist, aber ich weiß auch ganz genau wann und wie es wieder zurückgekippt ist und dieses Gefühl ist unbeschreiblich.

Ich schreibe das hier alles so ausführlich, da es entscheidend ist zu verstehen, dass die Art wie wir leben, uns immer genau an den Punkt bringt an dem wir uns gerade befinden und wenn uns dieser Zustand genau an diesem Punkt nicht gefällt, nur wir etwas daran ändern können. Nämlich indem wir anders leben. In den ganzen Jahren hatte ich sehr oft den Gedanken, dass es besser wäre das alles zu beenden, aber mein ganz klarer Wille zu leben und die Unterstützung durch Freunde, Kollegen, Vorgesetzte und ganz besonders die Kraft und die Liebe, die mir meine Familie gab, ließ meine Flamme des Lebens nie gänzlich ausgehen und heute brennt sie wieder lichterloh.

Basisch zu sein ist kein Konzept, Diät oder trendige Lebensweise, sondern unser natürlicher Normalzustand, den es gilt zu erreichen und/oder zu halten. Und so möchte ich Euch abschließend alles erdenklich Gute auf Eurem ganz individuellen Weg wünschen und hoffe, durch diese Seite neue Möglichkeiten aufzeigen zu können, Möglichkeiten die Ihr selber in Eigenverantwortung und Selbstbestimmung umsetzen könnt, ja sogar müsst, hin zu mehr Natürlichkeit, Unabhängigkeit und glückseligen Wohlbefinden.

Viele liebe Grüße,

René

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